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VenclyGeothermv1.0.0

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

vencly GmbH, Leopoldstraße 31, 80802 München — Stand: März 2026

§ 1 Geltungsbereich

Diese AGB der vencly GmbH (nachfolgend „Anbieter“) gelten für alle Verträge über die Nutzung der SaaS-Plattformen des Anbieters. Abweichende AGB des Nutzers finden keine Anwendung. Vertragssprache ist Deutsch.

Der Dienst richtet sich ausschließlich an Unternehmen und gewerbliche Nutzer (B2B). Verbraucher im Sinne von § 13 BGB sind von der Nutzung ausgeschlossen.

§ 2 Vertragsschluss

Das Angebot auf der Website stellt keine verbindliche Offerte dar. Der Vertrag kommt durch Registrierung des Nutzers (Antrag) und Freischaltung des Accounts durch den Anbieter (Annahme) zustande. Bei kostenpflichtigen Tarifen erfolgt die Freischaltung nach Zahlungseingang.

§ 3 Leistungsbeschreibung

3.1 Die Plattform wird als webbasierter SaaS-Dienst bereitgestellt.

3.2 Der Anbieter stellt die Plattform mit einem Verfügbarkeitsziel von 99 % p.a. bereit (geplante Wartungsfenster ausgenommen). Ein Rechtsanspruch auf eine bestimmte Verfügbarkeit besteht nicht.

3.3 Beim BYOK-Modell (Bring Your Own Key) verarbeitet der Anbieter Inhalte nicht auf eigener Infrastruktur; die Verarbeitung erfolgt direkt beim vom Nutzer gewählten KI-Anbieter (Anthropic, OpenAI o.ä.).

3.4 Der Anbieter behält sich vor, den Funktionsumfang mit einer Ankündigungsfrist von mindestens 30 Tagen zu ändern, sofern dies dem Nutzer zumutbar ist.

§ 4 Preise & Zahlungsbedingungen

4.1 Der Free-Tarif ist kostenlos.

4.2 Kostenpflichtige Tarife sind in der jeweiligen Produktbeschreibung ausgewiesen (Preise zzgl. gesetzlicher MwSt.).

4.3 Zahlung erfolgt monatlich im Voraus. Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, den Zugang vorübergehend zu sperren.

§ 5 Laufzeit & Kündigung

5.1 Der Free-Tarif läuft auf unbestimmte Zeit und kann jederzeit beendet werden.

5.2 Kostenpflichtige Tarife laufen monatlich und können zum Ende des jeweiligen Abrechnungsmonats gekündigt werden. Kündigung per E-Mail an: hello@vencly.com

5.3 Nach Vertragsende werden Workspace-Daten 30 Tage in einem nicht-zugänglichen Archiv vorgehalten und anschließend unwiderruflich gelöscht. Der Nutzer kann die sofortige Datenlöschung jederzeit schriftlich beantragen.

5.4 Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

§ 6 BYOK – Verantwortlichkeit für KI-Drittanbieter

6.1 Nutzt der Nutzer das BYOK-Modell, ist er allein verantwortlich für die Wahl des KI-Anbieters sowie die datenschutzrechtliche Zulässigkeit des Einsatzes.

6.2 Der Anbieter leitet Inhalte bei BYOK direkt an den gewählten Drittanbieter weiter und speichert diese nicht dauerhaft auf eigenen Servern.

6.3 Der Anbieter haftet nicht für Datenschutzverstöße, Datenverluste oder sonstige Schäden, die beim Drittanbieter entstehen, soweit den Anbieter kein eigenes Verschulden trifft.

6.4 Von der Haftungsbeschränkung ausgenommen sind Schäden aus grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz des Anbieters sowie Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit (§ 309 Nr. 7 BGB).

§ 7 Nutzerpflichten

Der Nutzer verpflichtet sich:

§ 8 Haftungsbeschränkung

8.1 Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), begrenzt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.

8.2 Die Haftungsbeschränkung gilt nicht bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit, Körper-/Gesundheitsschäden, übernommenen Garantien oder Ansprüchen nach dem Produkthaftungsgesetz.

§ 9 Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der Datenschutzerklärung. Auf Anfrage wird ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO zur Verfügung gestellt: datenschutz@vencly.com

§ 10 Geistiges Eigentum

Alle Rechte an der Plattform, deren Code, Logos und Inhalten verbleiben beim Anbieter. Der Nutzer erhält lediglich ein nicht-übertragbares, nicht-exklusives Nutzungsrecht für die Dauer des Vertrags. Durch den Nutzer erstellte Inhalte bleiben dessen geistiges Eigentum.

§ 11 Änderungen der AGB

Änderungen werden dem Nutzer per E-Mail mindestens 4 Wochen vor Inkrafttreten angekündigt. Widerspricht der Nutzer nicht innerhalb dieser Frist, gelten die neuen AGB als akzeptiert. Auf dieses Widerspruchsrecht wird in der Ankündigungs-E-Mail gesondert hingewiesen.

§ 12 Schlussbestimmungen

12.1 Gerichtsstand für Kaufleute und juristische Personen des öffentlichen Rechts ist München.

12.2 Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).

12.3 Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam (Salvatorische Klausel).

Diese AGB wurden nach bestem Wissen erstellt. Für eine rechtsverbindliche Prüfung wird die Konsultation eines Rechtsanwalts empfohlen.